Über das Projekt
Worum geht es?
Warum ist es wichtig?
Wer steht dahinter?
Was ist dekoder.org?
dekoder ist ein auf Russland, Belarus und die EU spezialisiertes Medienportal. Das Kernprofil: dekoder bringt unabhängige russische und belarussische Stimmen mit wissenschaftlichen Hintergrund-Texten auf eine Plattform. Zudem realisiert dekoder in Kooperation mit Universitäten und Forschungsinstituten regelmäßig mehrsprachige wissenschaftsbasierte Specials und agiert als Netzwerk von Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und Übersetzer:innen. Neun Mitarbeiter:innen bilden das dekoder-Kernteam.
dekoder ist mit den Zielen Bildung und Völkerverständigung als gemeinnützig anerkannt, wird von der Dekoder gGmbH getragen und finanziert sich aus Spenden, Stiftungs- und öffentlichen Fördergeldern. dekoder ist einer der führenden Akteure im Wissenstransfer in Deutschland und wurde zweifach mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet (2016 und 2021).
Was macht die Professur für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg?
Die Professur für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg beschäftigt sich mit der Geschichte Osteuropas und bettet diese in eine transkulturelle Verflechtungsgeschichte Europas ein. Prof. Dr. Tanja Penter ist Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission und der (seit Beginn des russischen Angriffskriegs ruhenden) Deutsch-Russischen Geschichtskommission. Aktuell forschen an der Professur fünf geflüchtete ukrainische Wissenschaftler:innen. In der Forschung verfolgen sie und ihr Team unter anderem Ansätze des Diktaturvergleichs, der Gewaltgeschichte und der Transitional Justice-Forschung. In aktuellen Projekten geht es um die zivilen Opfer der deutschen Besatzungsverbrechen in der Sowjetunion sowie um die Nachgeschichte der juristischen (Nicht-)Aufarbeitung der Verbrechen (im Rahmen des von der Volkswagen-Stiftung geförderten Forschungsprojekts Violence against Civilians on the Eastern Front of World War II).
Wie wird das Projekt finanziert?
Das Projekt wurde in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) dar. Die Verantwortung für inhaltliche Aussagen trägt dekoder.org.

